Royal Spring Highlights

April 29, 2019 3 Minuten geschätzte Lesezeit

Royal Spring Highlights

Der Frühling schreitet königlich voran. Die Holländer lassen Ende April ihren König hochleben, die Queen feiert mit ganz Großbritannien ihren Geburtstag, und wir? Wir freuen uns auf einen Wonnemonat Mai mit traditionellem Tanz in den Mai, dem Muttertag – und Kaiserwetter.

Holländischer Königstag: Wir sehen oranje.

Am 27. April feiert der holländische König Willem Alexander seinen Geburtstag, und sein ganzes Volk feiert mit ihm. Am „Koningsdag“ bewundern die Holländer nicht etwa am Fernseher altehrwürdige Zeremonien. Sie lassen es richtig krachen. Freimärkte, Musik und Kirmes sind feste Bestandteile der orangefarbenen Jubeltage.

Wir sehen oranje: am holländischen Koningsdag

Erstmals wurde der Koninginnedag, wie er damals noch hieß, im Jahre 1889 begangen, um Königin Wilhelmina zu ehren und die nationale Einheit zu kräftigen. Das Gemeinschaftsgefühl der Holländer zeigt sich heute deutlicher denn je. Alle, wirklich alle Holländer – und solche, die es zumindest an diesem Tag gerne wären – schmücken sich und ihre Häuser in knalligem Orange und amüsieren sich mit Freunden und Familie auf zahlreichen Veranstaltungen rund um den Königstag.


Valeries Lieblingsfarbe ist Orange. Aber vor allem wegen der ausgelassenen Fröhlichkeit gehören die Festivitäten des Koningsdag zu ihren schönsten Erinnerungen aus der Studienzeit.

Bitte nur bei schönem Wetter!

Im April hat nicht nur König Willem Geburtstag, sondern auch Queen Elizabeth. Am 21. April wurde sie 93 Jahre alt. Da es ihr aber im April zu kühl ist, feiert sie im frühsommerlichen Juni, so sagt man.

Tatsächlich liegt der Ursprung dieser Tradition bereits über 250 Jahre zurück. Der Grund: Der Geburtstag von King George II fiel damals in den regennassen November – keine gute Zeit für eine angemessen große Militärparade. Kurzerhand verlegte er die Parade inklusive des Anlasses auf die warme Jahreszeit.

Wie es ihr gefällt: Die Queen feiert ihren Geburtstag im Juni.

So wird auch heute noch der Geburtstag der Queen im Juni gefeiert, genauer am zweiten Samstag im Juni. Die britische Monarchie freut sich auf die alljährliche Militärparade „Trooping the Colour“ mit über 1.400 Soldaten, 200 Pferden und 400 Musikern – ein königliches Spektakel für Queen Elizabeth und ganz Großbritannien.

Volksoberhaupte dürfen sich ihre Welt eben ein bisschen mehr so machen, wie sie ihnen gefällt. Dazu gehört nicht nur die Mutter der Nation. Wir zählen da auch Familienoberhaupte zu: die Mütter. Am 12. Mai sind sie bei uns in Deutschland „Queen for a Day“. Doch auch sonst verdienen Mütter königliche Behandlung.



Muttertag: Althergebrachte Tradition versus Kommerzialisierung

Bereits die alten Griechen feierten den Muttertag. Im 13. Jahrhundert dann führte der britische König Heinrich III den „Mothering Day“ ein, um der Kirche als religiöse Mutter zu huldigen. Die Engländer nutzten bald diesen Tag, um als Familie zusammenzukommen und den Müttern Achtung zu erweisen.

Anfang des 20. Jahrhunderts etablierte sich der Muttertag endgültig, als Präsident Woodrow Wilson ihn im Jahre 1914 zum festen Feiertag in den USA erklärte. Der Anlass: Einige Jahre zuvor 1907 führte die Pastorenfrau Anna Marie Jarvis zu Ehren ihrer verstorbene Mutter eine Aktion durch, die Geschichte machen sollte. Während eines Gottesdienstes verteilte Jarvis 500 Lieblingsblumen ihrer Mutter – weiße Nelken zum Gedenken an verstorbene und rote an lebende Mütter.

Die Kommerzialisierung, welche die amerikanische Wirtschaft wenig später als Potential des Muttertags erkannte, ließ Jarvis verzweifeln. Sie kämpfte vehement gegen den Muttertag, doch ohne Erfolg. Noch heute verzeichnet auch die deutsche Blumenindustrie enorme Umsatzzuwächse.

Kleine Geschenke und große Umarmungen

 Valerie Siegle, Gründerin von Selection Gustavia, mit ihrer Mutter Karin  


Weit entfernt vom konstruierten Muttertagsrummel,  begehen wir Siegle-Kvarnstroems den 12. Mai eher ruhig. Wir genießen ein schönes Familienfrühstück –am liebsten serviert auf dem Lieblingstablett von Queen Elizabeth – und bedenken uns gegenseitig mit einer liebevollen Kleinigkeit.

Und eine extra töchterlich-mütterliche Umarmung  ist natürlich sowieso eingeplant.


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