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Hogmanay: eine schottische Silvestertradition

Am 31. Dezember nehmen wir um Mitternacht Abschied vom alten Jahr, begrüßen das neue, wünschen uns gegenseitig alles Gute und denken über frische Vorsätze nach. Und vor allem feiern wir!

All überall auf der Welt stimmen sich die Menschen mit ihren ganz eigenen Traditionen aufs neue Jahr ein. Doch kaum eine Nation feiert die Neujahrsnacht so ausgiebig und ausgelassen wie die Schotten. Für sie ist Neujahr einer der wichtigsten Feiertage des Jahres – mit dem exotisch klingenden Namen Hogmanay. Sein Ursprung ist nicht ganz geklärt, liegt aber im Gälischen oder Normannischen.

Silvester in Schottland

Klar ist: Zu Hogmanay feiern die Menschen tagelang. Vor allem in der schottischen Hauptstadt Edinburgh haben sich die Tage zum Jahreswechsel als Fest etabliert, genauer: als Festival, das es inzwischen weltweit zu Ruhm gebracht hat.

Doch blicken wir zunächst zurück auf die ursprüngliche, kleine, feine Traditionen der schottischen Silvesternacht.

Seit über 200 Jahren: „Für die gute alte Zeit“

Um Mitternacht stoßen die Schotten mit Whiskey an – natürlich! Wenn die leeren Flaschen in Scherben auf dem Boden landen, freut man sich: Scherben bringen Glück. Gänsehaut ist garantiert, wenn wir unter dem schottischen Nachthimmel stehen, gemeinsam „Auld Lang Syne“ singen und uns zur letzten Strophe mit überkreuzten Armen an den Händen halten.

Das Lied „Auld Lang Syne“ von Robert Burns (1759-1796) hat es als eines der drei meistgesungenen Lieder in englischer Sprache sogar ins Guinness Buch der Rekorde geschafft – nach „Happy Birthday“ and „For he´s a jolly good fellow“.


Should auld acquaintance be forgot,
and never brought to mind?
Should auld acquaintance be forgot,
and auld lang syne?
 

 

Schottland an SilvesterFirst Footing am Neujahrsmorgen

Es geht um viel: Wer ist der Erste, der nach Mitternacht über unsere Schwelle tritt? Glücklich schätzt sich derjenige, dessen „First Foot“ ein hoch gewachsener dunkelhaariger Mann ist. Denn dann handelt es sich nicht um einen blonden Wikingerhünen, der Kampf und Kummer bringt.

Der First Foot, der erste Hausbesucher im neuen Jahr, bringt symbolische Geschenke wie den schottischen Obstkuchen Black Bun oder auch Short Bread mit. Weitere Mitbringsel sind Salz, damit man stets ausreichend zu essen habe, Kohle fürs Heizen, Silbermünzen für die finanzielle Absicherung und natürlich Whisky – für gute Stimmung. Mit der Begrüßung "A Happy New Year and Good Tidings to you and yours" betritt er kurz nach Mitternacht das Haus.

Heidnische Haussegnung: Das Saining

In vielen Dörfern der abgelegenen Highlands stellt das Saining nach wie vor eine wichtige Silvestertradition dar. Frühmorgens wird das Haus mit magischem Wasser gesegnet, manchmal auch noch mit brennendem Wacholder. Das Haus wird verriegelt und die Zweige brennen so lange bis auch der letzte Bewohner hustet und niest. Erst jetzt öffnen abergläubische Schotten wieder Türen und Fenster und lassen Frischluft und das neue Jahr ins Haus.

Weniger abergläubisch, aber umso fröhlicher geht es hingegen zu Silvester in Edinburgh zu.

Schottland an SilvesterDie größte Schotten-Sause des Jahres: Hogmanay in Edinburgh

Wer denkt, die Festivalsaison beschränke sich auf den Sommer, der irrt gewaltig. In Edinburgh feiern die Menschen zum Jahreswechsel kein leises Fest, sondern eines der größten Festivals weltweit. Hogmanay in Edinburgh startete als kleines, feines Event in den 90er Jahren. Heute handelt es sich um ein Drei-Tage-Festival mit zahlreichen Besuchern aus aller Welt.

Stimmungsvolle Eröffnung: River of Fire

Den Startschuss der Festival-Tage bildet am 30. Dezember ein imposanter Fackelzug, wenn bis zu 40.000 Teilnehmer brennende Fackeln durch Edinburghs Altstadt tragen. Entlang der Royal Mile wird der zweistündige River of Fire von Dudelsackkapellen Trommlern und – oh Schreck! – Highlandkriegern begleitet und mündet im Holyrood Park, wo lokale Bands vor der eindrucksvollen Kulisse des Edinburgh Castles spielen.

Hogmanay: Klassik, Straßenfeste, Midnight Fireworks

Am 31.12.2019 findet das Candlelit Concert in St. Giles statt. Darauf folgen Straßenfeste, die berühmten Concerts in the Gardens sowie das Läuten der Kirchenglocken - „The Bells“, gefolgt von dem beeindruckenden Mitternachtsfeuerwerk.

Wenige Stunden später wird schottisch-crazy ins neue Jahr gehüpft. Bunt verkleidet ziehen die Menschen in den frühen Morgenstunden von der High Street zum Fluss Forth in South Queensferry: Am Loony Dock springen die Festzugteilnehmer ins eiskalte Wasser – symbolträchtig und sehr erfrischend!

Schottland Silvester-Party

Beschaulich: Hogmanay fernab der Massen

Fast schon magisch sind die leider bereits ausverkauften Snow Ball Ceilidh Dinners in den bildschönen, zauberhaft geschmückten Assembly Rooms und im Sheraton Grand – mit Whitetail Gin Winter Cocktail, festlichem Dinner, Feuerwerk und After Partys für alle Geschmäcker.

Viele kleinere Edinburgh-Hotels wie The Rutland bieten ebenfalls Hogmanay-Pakete jenseits der Massenströme an, oft mit Tickets für den Festzug oder Plätzen mit gutem Blick auf das Feuerwerk.

Auch in kleineren Ortschaften in Schottland lässt sich Hogmanay stilvoll begehen. Eine Stunde im Auto führt uns zum Beispiel von Edinburgh ins Hotel Allanton Inn in Berwickshire. Auch das Manor House in Oban oder das Culdearn House, das im Herzen der für ihren Whiskey berühmten Speyside-Region liegt, sind nur gut drei Stunden von Edinburgh entfernt und sorgen für unvergessliche Silvester-, nein! Hogmanay-Tage.

Cheers bliadhna ùr! Ein frohes neues Jahr wünscht IhrGustavia-Team.

Silvester feiern wie in Schottland

 

 

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